Familienzusammensein

Interessantes für ElternbilderInnen

Beziehung braucht Bindung – Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Vertrauen

Wenn Kinder geboren werden wünschen wir uns den bestmöglichen Start ins Leben für sie. Wir verspüren den Wunsch, sie zu schützen und zu behüten, ihnen Sicherheit und Vertrauen zu geben. Eine sichere Bindung entsteht aufgrund von Feinfühligkeit, die durch vorwiegend positive Interaktionen und beständiges, berechenbares Verhalten der Bezugsperson gekennzeichnet ist. Um die Entstehung von Bindung, Bindungsfähigkeit, die unterschiedlichen Bindungsmuster und Bindungsverhalten geht es in diesem Beitrag, der sich im seinem Praxisteil damit auseinander setzt welche Möglichkeiten Elternbildungsveranstaltungen bieten sichere Eltern-Kind-Beziehungen zu stärken.

Eltern sind kompetent

Mütter und Väter verfügen über vielfältige Kompetenzen. In diesem Artikel werden sie und ihre Entwicklung beschrieben. Im Mittelpunkt dabei steht die sogenannte intuitive elterliche Kompetenz und die elterliche Feinfühligkeit. Beide werden im Kontext Elternbildung dargelegt und erklärt und es wird auch auf ihre förderlichen und hinderlichen Einflüsse näher eingegangen. Abgerundet wird der Beitrag durch einen Blick auf die Möglichkeiten in Elternbildungsangeboten diese Kompetenzen zu stärken. Ein konkretes Praxisbeispiel dazu wird beschrieben und kommentiert…

Elternbildung – Was ist das?

Der Begriff Elternbildung ist vielerorts nicht bekannt bzw. wird damit wenig Konkretes verbunden. Die Autorin beschreibt Elternbildung als Teil der Erwachsenenbildung, stellt verschiedene Definitionen gegenüber und nähert sich diesem Begriff auch über die Abgrenzung zu verwandten Arbeitsfeldern. Dazu wird die die entsprechende Literatur herangezogen und zitiert. Zusätzlich werden die in Österreich geltenden rechtlichen Grundlagen für Elternbildung beschrieben.

Beziehung braucht Kommunikation

Kommuniziert wird immer. Ohne Kommunikation gibt es kein Miteinander. In der Eltern-Kind Beziehung beginnt diese Kommunikation schon lange bevor das Kind das Licht der Welt erblickt hat…
In diesem Artikel wird ein kleiner Einblick in einige grundlegende Kommunikationstheorien gegeben. Einblicke in weitere Kommunikationstheorien finden sich auch im Bereich „Weitere Informationen“. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, Kinder im Aufbau ihrer Kommunikationsfähigkeit zu unterstützen und es wird der Frage nachgegangen, wie wir uns als Erwachsene „kommunikativ stärken“ können. Methoden für die praktische Arbeit in der Elternbildung zum Thema Kommunikation in der Eltern-Kind-Beziehung runden den Beitrag ab.

Kinder und ihre Entwicklungsschritte in den ersten Lebensjahren

Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, zählt zu den schönsten Aufgaben. Sie bringen uns zum Staunen, Innehalten, Querdenken und manchmal natürlich auch knapp an oder sogar jenseits unserer Grenzen – Kinder bewegen und zeigen uns jeden Tag aufs Neue, was es heißt, sich zu „ent-wickeln“.
Entwicklung heißt, sich den Herausforderungen und Aufgaben im körperlichen, kognitiven und sozial-emotionalen Bereich in der jeweiligen Lebensphase zu stellen. Entwicklung heißt immer auch Veränderung. In diesem Artikel werden die Entwicklungsschritte im motorischen, im sprachlichen, im sozial-emotionalen und im kognitiven Bereich in den ersten sechs Lebensjahren vorgestellt. Exemplarisch finden sich ein paar erprobte Methoden wie man mit Eltern zu entwicklungspsychologischen Inhalten arbeiten kann unter „weiterführende Informationen“.

Eltern haben Ziele

Wenn Eltern ein Kind erwarten, beginnen sie sich vorzustellen, wie das Zusammenleben mit ihm sein wird. Innere Bilder tauchen auf, wie das Baby sein sollte. Gedanken daran, alles richtig und gut machen zu wollen machen sich breit. Fragen nach der Art zu erziehen stellen sich? Werde ich eine strenge Mutter, ein strenger Vater sein? Was ist mir für mein Kind wichtig? In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit diesen Fragen, stellen verschiedene Erziehungshaltungen und Stile vor und beschreiben eine Möglichkeit wie man in Elternbildungsveranstaltungen dazu arbeiten kann.

Elternbildung hat Grundlagen

Ein wichtiges Qualitätskriterium für Elternbildungsangebote ist die Transparenz ihrer theoretischen Grundlagen. Die wichtigsten werden in diesem Beitrag beschrieben. Es wird auf psychologische Grundlagen, die Erkenntnisse der Gehirnforschung und Neurobiologie, die salutogenetische Sichtweise sowie rechtliche Grundlagen näher eingegangen.

Elternbildung hat Tradition

In diesem Text wird die Geschichte der Elternbildung aufgerollt. Beginnend in der Antike, wird die Position großer Pädergagogen und PädagogInnen beschrieben und auf deren Werke Bezug genommen. Die Vielfalt der Ansätze, die über die Jahrhunderte entstanden sind wird deutlich. In einem anschließenden Praxisteil wird ein Modell vorgestellt, dass in Ausbildungslehrgängen für ElternbildnerInnen eingesetzt werden kann, um diese geschichtlichen Zusammenhänge anschaulich und praxisnah darzustellen.

Kinder haben Bedürfnisse

In der MARKE Elternbildung wird davon ausgegangen, dass „jedes Kind von Anfang an eine eigenständige Person mit einem individuellen Temperament, einmaligen Anlagen und Fähigkeiten ist. Damit eine ganzheitliche Entwicklung möglich ist, müssen die körperlichen, seelischen, geistigen, sozialen und spirituellen Grundbedürfnisse eines Kindes erfüllt sein.“
Das Wahrnehmen und der befriedigende Umgang mit Bedürfnissen zählen zu den wesentlichsten Anliegen der Elternbildung. Im vorliegenden Artikel wird der Umgang mit den Bedürfnissen von Kindern beschrieben und es werden methodische Anregungen vermittelt, wie Eltern in der Wahrnehmung und im Verstehen von Bedürfnissen unterstützt und zu hilfreichem Handeln angeregt werden können.

Elternbildung hat Ziele

Neben den Definitionen der verschiedenen Elternbildungsanbieter gibt auch die Auseinandersetzung mit deren Zielen in der Elternbildung Aufschluss über die Grundlagen, die hinter den jeweiligen Angeboten stehen. In diesem Beitrag werden daher die Ziel- und Aufgabendefinitionen der österreichischen, deutschen und schweizer zuständigen öffentlichen Stellen, sowie unterschiedlicher Anbieter in einer Internetrecherche zusammengetragen und vorgestellt. Abschließend wurden sie einem Vergleich unterzogen um Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzuhalten.

Elternbildung hat Struktur

Der Aufbau einer Elternbildungsveranstaltung und die damit verbundenen didaktischen Überlegungen und Entscheidungen müssen im Vorfeld gut überlegt und geplant werden. Dieser Prozess wird didaktisches Planungshandeln genannt. Diese Planung gibt den Rahmen vor, der auch mögliche Alternativen und Änderungen berücksichtigen muss. Flexibilität und eine gute Balance zwischen Planung und Offenheit ist also gefragt.
Genauso wichtig ist die Gestaltung der Dramaturgie einer Veranstaltung. Die besondere Herausforderung liegt hier darin, dass die Teilnehmenden nicht nur (neue) Informationen hören, sondern dass sie auch einen perönlichen Zugang zum Inhalt finden. Deshalb ist hier Methodenvielfalt gefragt.
Die Fragen der Didaktik und Methodik in der Elternbildung werden in diesem Beitrag aufgegriffen, ausführlich analysiert und mit Hilfe von vielen praktischen Beispielen erläutert.

Der Beitrag entstand unter Mitarbeit von Ute Paulweber, MAS.

Elternbildung hat Qualität

Qualitätsvolle Elternbildungsangebote unterstützen und begleiten Eltern in ihrer Erziehungsarbeit.
In den letzten Jahren hat der Qualitätsbegriff in der Erwachsenenbildung an Bedeutung zugenommen, verschiedene Qualitätswerkzeuge und Qualitätssicherungssysteme wurden eingeführt und sind Voraussetzungen, um in der Erwachsenenbildung tätig zu sein.
Die Herausforderung für die Elternbildung besteht darin, diese Werkzeuge zu beherrschen. Wichtige Informationen und praktische Beispiele dazu finden sich in diesem Beitrag

Beziehung auf dem Prüfstand – Pubertät

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, bleibt oft kein Stein auf dem anderen. Große, und wichtige Entwicklungsaufgaben sind vorprogrammiert und notwendig, Beziehungen In diesem Kapitel widmen wir uns einem Thema, das früher oder später, für alle Eltern brisant wird: der Pubertät.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, bleibt oft kein Stein auf dem anderen. Große, und wichtige Entwicklungsaufgaben sind vorprogrammiert und notwendig, Beziehungen verändern sich und werden neu gestaltet. Die körperlichen und geistigen Veränderungen bedeuten für Jugendliche Abschied von ihrem Kinderweltbild und völlige Neuorientierung. Das bringt auch eine Menge psychischer Folgen mit sich. Der Reifeprozess vollzieht sich natürlich nicht im sozialen und geistigen Vakuum, sondern der/die Jugendliche begegnet anderen Menschen und lernt neu, sich mit ihnen und den Werten der bestehenden Kultur auseinander zu setzen.

Elternbildung ist Erwachenenbildung – Wie lernen Erwachsene?

Bildung und Lernen von Erwachsenen bedarf einer genaueren Analyse, um in der Erwachsenenbildung und vor allem in der Elternbildung auf die Bedürfnisse der Erwachsenen eingehen zu können. Erwachsene lernen anders und dieser Text soll einen Überblick über die Bildungsmöglichkeiten und Lernformen von Erwachsenen geben. Es werden die Bildungsansätze von Humboldt, Hentig und Hierdeis dargestellt und Lernformen gegenübergestellt. Die Begriffe Wissen, Emotion und Kompetenz werden ebenfalls erläutert…

Eltern sind gefordert – die Balance zwischen fördern und überfordern finden

Eltern möchten alles tun, um ihr Kind für die späteren Anforderungen des Lebens und vor allem der Arbeitswelt vorzubereiten. Dabei erhöht sich der Druck auf Eltern und Kind enorm und viele werden verunsichert. Es taucht die Frage auf: Was muss ich alles tun und können um kindliche Kompetenzen zu fördern? Wie schon Fröbel und auch andere große Denker beschrieben, geht es aber nicht darum so viel wie möglich in Kinder hineinzulegen sondern Voraussetzungen zu schaffen, dass das in ihnen angelegte Potential, ihre Grundkompetenzen, erblühen können. Damit beschäftigt sich dieser Beitrag in Theorie und vielen leicht umsetzbaren Praxismethoden.

Eltern an der Grenze – Umgang mit kindlicher Wut und Aggression

Kinder können Erwachsene manchmal ganz schön an ihre Grenzen bringen. Vor allem dann, wenn man in bestimmten Situationen nicht gleich eigene Handlungsmöglichkeiten sieht, wie z.B. wenn Wut, Aggression oder Trotz im Spiel sind. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit diesen „emotionalen Ausnahmezuständen“. Er gibt einen Einblick in deren Entstehung, entwirft Handlungsszenarien in Form von 1. Hilfe Vorschlägen und beschreibt warum all diese Phasen für die kindliche Entwicklung wichtig sind. Im letzten Teil beschreibt die Autorin einige Möglichkeiten um mit Eltern gemeinsam Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Kinder lernen Sprache(n)

Ein Kind in die Welt der Sprache und der Sprachen zu begleiten ist eine wichtige und bedeutende Aufgabe. Für die Qualität des Sprach- und Leseerwerbs eines Kindes sind die unterschiedlichen Anlagen, das individuelle Entwicklungstempo und vor allem die Einflüsse der Umgebung ausschlaggebend. Und zu dieser Umgebung gehören auch die jeweiligen Bezugspersonen des Kindes. Deshalb sind die Themen Sprachentwicklung und Entstehung und Entwicklung von Zweisprachigkeit in der Elternbildung immer interessant und wichtig und finden sich hier in einem eigenen Beitrag wieder.

Beziehung verändert sich – Rollen auch

Jede Übergangssituation im Leben eines Kindes bringt sowohl Veränderungen in der Eltern-Kind Beziehung als auch Veränderung in den Rollen in der Familie mit sich. Eine dieser Übergangsituationen an der diese Veränderungen am deutlichsten zu bemerken sind und diese sich schon in den Monaten davor bemerkbar machen ist der Schuleintritt. Dann hört man häufig den Satz „Ja, ja bald beginnt der Ernst des Lebens…“
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Veränderungen, die sich für alle Beteiligten ergeben, damit wie diese Übergangssituation für Kinder und Eltern gut gelingen kann und wie Eltern ihre Kinder dabei unterstützen können.

Familie prägt – Geschwister- und andere Familienbeziehungen

Was macht uns eigentlich zu dem, wie wir sind? Wissenschaftler sind sich einig: Es spielen Gene eine wichtige Rolle und gleichzeitig dürfen aber auch die Einflüsse unserer Umwelt, insbesondere die unserer Familie und engsten Bezugspersonen, nicht außer Acht gelassen werden. Neben den Eltern gehören Geschwister zu diesem engsten Kreis und deshalb widmen wir uns in diesem Beitrag vor allem den verschiedenen Geschwisterkonstellationen in Theorie und Praxis.

Elternbildung ist vielfältig

„Ist das Elternbildung?“ oder „Das ist Elternbildung?“ diese Fragen hört man als ElternbildnerIn sehr oft. Dahinter verbirgt sich oft Unsicherheit oder aber auch Erstaunen über die Vielfalt der Angebote, die Elternbildung ausmachen. Hier soll diese Vielfalt aufgezeigt werden. Die Annäherung dazu erfolgt über die Erforschung der heterogenen Zielgruppe „Eltern“ und über eine Darstellung von unterschiedlichsten Angebotsformen…

Eltern begleiten Kinder – Spiritualität

Eltern begleiten ihre Kinder nicht nur auf dem Weg in die Selbständigkeit, bei der Entwicklung ihrer motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Sie begleiten ihre Kinder auch auf dem Weg zu ihrer Spiritualität und sind gleichzeitig Vor- und Leitbild. In diesem Artikel beschreibt die Autorin was damit gemeint ist, dass Spiritualität in allen Entwicklungsschritten steckt, wie Eltern dafür eine förderliche Umgebung schaffen können und bringt viele Beispiele wie Spiritualität im Familienalltag einen Platz finden kann.

Eltern als Kinder – Großeltern

Großmutter, Großvater zu werden ist eine der wenigen Rollen im Leben eines Menschen, die man sich nicht aussuchen kann. Großeltern sein- was bedeutet das? In diesem Beitrag wird versucht, die Perspektiven der Enkel, Eltern und Großeltern zu beleuchten. Welche Bedeutung und Funktion haben der Umgang zwischen der älteren und der jüngeren Generation füreinander? Welche Rolle spielen die Eltern in dieser Beziehung? Wichtig erscheint es der Autorin sich auf die Vorteile der Wirkung von Großeltern zu konzentrieren. Es geht ihr darum, das Bewusstsein der positiven Wirkung von Großeltern zu stärken. Es sollen nicht nur die Freuden an den Enkeln, sondern ebenso die Pflichten und die Rechte der Großeltern behandelt werden…

Eltern sein – Partner bleiben: Wenn aus einem Liebespaar ein Elternpaar wird

Wohl keine Lebensumstellung ist so gravierend und nachhaltig, wie die, wenn in eine Partnerschaft das erste Kind geboren wird. Plötzlich sind viele lieb gewordene Gewohnheiten, Rituale und Gemeinsamkeiten des Paares nicht mehr möglich, da ein kleines Lebewesen seine Bedürfnisse anmeldet. Viele Paare erleben gerade die erste Zeit mit einem Baby als sehr große Herausforderung. Damit aus Mann und Frau nicht nur Eltern werden, sondern sie auch weiterhin als Paar gut zusammenleben, ist ein „aktives Arbeiten“ an der Paarbeziehung notwendig. Wie das gut gelingen kann und wie Elternbildung dazu einen Beitrag leisten kann, darum geht es in diesem Artikel.

Dieser Artikel wurde aus der Arbeitsmappe „Wie Elternbildung gelingen kann“, 2010 in lieber Erinnerung an unsere Kollegin übernommen und nicht überarbeitet. https://trauer.kleinezeitung.at/traueranzeige/marlies-haderspeck-1957